Sonntag, 16. Dezember 2012

Planung

Am Wochenende stand bei uns wieder "das Haus" im Mittelpunkt. Gestern war das Architekten- Ehepaar da mit neuen Ideen für die Aufteilung, wahrscheinlich werden sie unser Häuschen planen. Die Tage und die halben Nächte haben wir wieder damit zugebracht, Pläne zu zeichnen und zu diskutieren, welche Wünsche realisierbar sind in einem Haus mit einer Grundfläche von 6m x 12m. Hier habe ich erzählt wie alles anfing. 
Der kleine Bruder kommt gerade viel zu kurz; er ist wieder gesund und hat heute selbstständig dieses Traumhaus entworfen :-)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wie alles begann ...

Seit 8 Jahren wohnen wir nun in der kleinen Stadt hier am Bodensee und sind seit sechs Jahren bereits auf der Suche nach einem Baugrundstück oder Haus zum Kaufen hier oder in den Nachbargemeinden. Da leider der Grund und Boden hier am Bodensee sehr teuer ist, sind bezahlbare Objekte absolute Mangelware und bei einem einigermaßen erschwinglichen Haus, muss man gleich mit mehreren Kaufinteressenten konkurrieren. Diese leidvolle Erfahrung haben wir im Sommer machen müssen.
Nun haben wir Ende letzter Woche das Angebot für einen kleinen Bauplatz bekommen. Es handelt sich um ein Mini-Grundstück von 229 m2 bebaubar mit einer Doppelhaushälfte mit 6 x 12 m Grundfläche. Die Nachbarhäuser stehen schon und wenn man die winzige Baulücke sieht, kann man es nicht fassen, dass dort noch ein Haus plus Carport hineinpassen soll. Was uns gefällt ist die Lage am Ortsrand direkt am Feld mit Blick auf Wiesen und Wald und nur 400 m vom Bodenseeufer entfernt. Außerdem besteht evtl. die Möglichkeit vom Bauer ein Stückchen Land hintendran zu pachten.
Das ganze Wochenende haben wir das für und wider diskutiert, haben wir Pläne gezeichnet, Ideen gesammelt und vieles aus Platzmangelgründen wieder verwerfen müssen. Wir haben das Thema nicht aus dem Kopf gekriegt und vor lauter Adrenalin auch wenig geschlafen.
Auch die Kinder hatten viele Wünsche und Vorschläge z.B. eine Schaukel und Rutsche im Garten, eine freischwingende Schaukel im Kinderzimmer, aber auch solch phantastische wie eine Verbindungsrutsche von einem zum andern Stockwerk oder ein Hasenstall mit Auslauf auf dem Carportdach. Heiße Diskussionen gingen auch um die Frage, welches Kinderzimmer wer bekommt.
Ich mag den schwedischen Landhausstil und habe deshalb auch gestern wieder darüber nachgedacht, ob sich Elemente eines Schwedenhauses umsetzten lassen, da es strenge Bauvorschriften gibt und man sich auch an den Nachbarhaus anpassen muss. Als nächstes müssen wir mit einem Architekten klären, wie weit unsere Wünsche realisierbar sind. Bis in drei Wochen muß die Entscheidung fallen, ob wir das Grundstück kaufen wollen.






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